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Chronik

18. Jänner 1894
Grundsteinlegung für den vom Wiener k. u. k. Baurat Eugen Sehnal (1851 - 1910),  im Pavillonsystem konzipierten Spitalskomplex, welcher über 150 Betten, Pavillon 1 - Chirurgie, Pavillon 2 - Interne, Pavillon 3 - Infektionspavillon, Verwaltungsgebäude sowie Kapelle und Kaisergarten verfügte.
Weitere St. Pöltner Projekte von Eugen Sehnal sind u. a. das Städtisches Sparkassengebäude, die Umgestaltung u. Neufassadierung des Stadttheaters und das Postgebäude. Darüber hinaus plante er auch die Krankenhäuser in Neunkirchen und in Mistelbach

5. Oktober 1895
Seine kaiserliche und königliche apostolische Majestät Kaiser Franz Joseph I geruhen am 5. Oktober 1895 9 Uhr vormittags das seinen Namen tragende Kaiser Franz Joseph Krankenhaus zu St. Pölten persönlich zu eröffnen und am Schluss dieser Feierlichkeit 10 Uhr vormittags zum ewigen Gedächtnis sich huldvollst ins Gedenkbuch einzutragen

1895
Einrichtung eines Operationssaals, in dem im ersten Jahr bereits 275 Operationen durchgeführt wurden

1915
Erweiterung des Krankenhauses durch Aufbau auf Pavillon 1 und Pavillon 2, der Bettenstand beträgt zu diesem Zeitpunkt 320 Betten

1927/1928
Der Pavillon 1 wird auf 3 Geschoße ausgebaut, der Pavillon 3 erhält einen Zubauten

1932
Ausbau der Chirurgie und Einrichtung von Fachabteilungen wie Röntgen, Gynäkologie, HNO- und Augenabteilung

1936
Der Bettenstand hat sich auf 550 Betten erhöht

1941
Inbetriebnahme des Pavillon 4

1945
Teilweise Zerstörung durch Bomben, große Schwierigkeiten bereitete die Wiederbeschaffung von Einrichtungen

1953
Gründung des Vereines - St. Pöltner Babyhilfe

1961
Die Stadt St. Pölten sieht sich veranlasst, gestützt auf die Empfehlungen des Rechnungshofes, die systematischen Entwicklung des Krankenhauses in Form einer Zielplanung zu einem ausgewogenen, nach modernen medizinischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gestalteten Organismus in Angriff zu nehmen.
Am 30. Jänner 1961 trifft der Gemeinderat die Entscheidung die Generalplanung in Form eines Architektenwettbewerbes auszuschreiben und fünf Architekten hiezu einzuladen. Die Einzelheiten des Wettbewerbes und die Durchführung wurde einem Komitee übertragen, dem ein im Einvernehmen aller zuständigen Fachabteilungen des Landes, der Direktion sowie den Abteilungsvorständen des Ö Krankenhauses erstelltes Bedarfsprogramm als Grundlage übergeben wurde.
Der erste Preis war mit  ÖS 60.000,- dotiert, der Wettbewerb mit 29. September 1961 terminisiert.

1962
Ein Preisgericht am 8. und 9. Jänner 1962 entschied anhand eines Punktesystems über die Qualitäten aller
5 eingelangten Entwürfe. Es wurde einhellig das Projekt Pfaffenbichler als Grundlage für die Zielplanung ausersehen

1963
Entschluss der maßgeblichen Gremien, das gesamte Projekt in zwei Abschnitte zu gliedern, wovon der
1. Bauabschnitt neun Stockwerke mit verschiedenen Abteilungen sowie die Küche und den Speisesaal umfassen sollte.

1965
Spatenstich zum Krankenhaus-Neubau durch Bürgermeister Bundesrat Rudolf Singer und Landesrat Emerich Wenger. Die Kosten teilten sich Land NÖ– und Stadt St. Pölten im Verhältnis 60:40

1966
Im Frühjahr begann der Bau der Anstaltsküche durch die Firma Weidinger

1967
Das Bauvorhaben wurde teilweise bis zum 2. Obergeschoss hoch geführt, wobei die statisch-konstruktive Bearbeitung Dipl. Ing. Herwig Schwarz übertragen wurde.

1968/1969
In mehreren Baubeiratssitzungen wurde festgelegt, welche Abteilungen in den Neubau zu integrieren sind und in welcher Qualität die Küche auszubauen sei und erfolgte somit die prinzipielle Festlegung des Bauvolumens des sternförmigen Gebäudes. Die Baumeisterarbeiten für den gesamten Stern wurden an die Baufirma Weidinger vergeben

1970
75jähriges Bestandsjubiläum verbunden mit der Gleichenfeier für den 8 bzw. 9-geschossigen Krankenhausneubau-Trakt Nord und Ost, während die Trakte Süd und West erst bin die Ebene 5 bzw.2 vorangetrieben waren.

1971
Einrichtung einer den modernsten Erkenntnissen und Erfahrungen entsprechenden Herz-Überwachungsstation. Der Standort für die neue Desinfektion am Krankenhausareal wurde fixiert

1972
Die Arbeiten zur Fertigstellung des Rohbaues und drüber hinaus die Arbeiten für Heizungs-, Lüftungs-, Elektro- und sonstige Installationen wurden vorangetrieben. Es wurde die Errichtung eines Reinraum-Operationssaales mit Luwa-Bernâ Laminar Flow-System zur Nutzung für alle chirurgischen Abteilungen beschlossen.
Die Aufnahme der PatientInnen erfolgt erstmals mittels elektronischer Datenerfassung, die Auswertung und Abrechung der Pflegegebühren erfolgt vorläufig noch über die Computeranlage beim Amt der NÖ-Landesregierung. Die Stadt St. Pölten hat aber bereits ein IBM-Computersystem 370/125 gemietet.

1973
Die Installation einer Rohrpostanlage, einer neuen Telefonanlage sowie  Saugleitungen für Müll und Wäsche wird beschlossen. Alle Abteilungen werden zukünftig über eine Gaszentrale mit den erforderlichen medizinischen Gasen versorgt - für je 2 Betten wird ein Gasanschluss vorgesehen.
Aus dem Sondermitteltopf des Bundesministeriums für Gesundheit wurde die Errichtung einer Dialysestation in Ebene 3 des Westtraktes separat gefördert und die Errichtung begonnen.

1975
Der Baubeirat am 21. März 1975 stellt fest, dass der Neubau zur Gänze abgeschlossen ist, Energie- und Lüftungszentralen größten Teils fertig gestellt sind und die erforderlichen Verbindungsgänge zwischen Alt- und Neubau gleichfalls vor der Vollendung stehen. Für das neue Haus ist neben der erforderlichen Trafostation eine Notstromanlage (1.300 kVA) vorgesehen - für den Gesamtausbau wird jedoch ein zweites Aggregat erforderlich.
Die Zahlen aus dem Jahre 1974 dokumentieren den Trend und die Notwendigkeiten: 20.742 stationäre Patienten bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 13,8 Tagen, 35.500 ambulante Versorgungen.
Im November wird der 1. Bauabschnitt des Krankenhauses mit Unfallabteilung inklusive Ambulanz, Physiotherapie, Anstaltsküche, Patientenadministration, Eingangshalle und zentralem Speisesaal offiziell eröffnet.

1976
Inbetriebnahme der Dialysestation im 3. OG und der Isotopenstation im Pavillon 4.

1977
Fertigstellung des Neubaus und Eröffnung der Krankenpflegeschule und Internat in der Matthias Corvinus Strasse (Kostenaufwand: 77 Millionen Schilling).

1979
Im März erfolgt die Eröffnung der Orthopädie, des Ambulatoriums und der Bettenstation für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im 2. OG des Neubaues.
Im November 1979: Eröffnung der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im 3. und 4. OG des Krankenhaus-Neubaus, Erweiterung der Anstaltsapotheke, Errichtung der Zentralsterilisation im 8. OG des Haupthauses.

1980
Im März erfolgt die Inbetriebnahme der Intensivstation im 2. OG des Haupthauses.
Im Juli übersiedelt die Hautabteilung in das 5. OG des Haupthauses.
Im Juli übersiedelt die HNO-Abteilung in das 6. OG des Haupthauses sowie wird der Behandlungstrakt der Neurologie im 5. OG eröffnet.

1981
Im Februar wird die Augenabteilung in Betrieb genommen, im März die Sehschule  - beide im 7. OG des Neubaues.
Im September erfolgt weiters die Inbetriebnahmen einer Bettenstation der neurologischen Abteilung im 4.OG.
Am 16. Oktober 1981 wird die Eröffnung des gesamten 1. Bauabschnittes durch Herrn Bundespräsident Dr. Rudolf Kirschschläger feierlich begangen (Gesamtkosten von etwa 1 Milliarde Schilling, ca. 650 Betten Kapazität).

1982
Schaffung einer Stabstelle EDV und Organisation im März.
Im September wird die Station IDB Augen 2/Neurologie in Betrieb genommen.

1983
Inbetriebnahme des nordseitigen Zubaues zur Anstaltswäscherei und der Adaptierung des bisherigen Wäschereialtbaues mit Erweiterung der Waschstrasse von 8 auf 12 Kammern im August.

1984
Noch im Jänner wird das neue Werkstättengebäude seiner Nutzung übergeben. Die automatische Brandmeldeanlage wird erweitert.

1985
Im Juni wird der Computertomograph im Zentralröntgeninstitut in Betrieb genommen.

1986
Fertigstellung des als eigener Baukörper errichteten Kinderpavillons und Inbetriebnahme im Oktober (Kostenaufwand: 143 Millionen Schilling - 75 Betten).

1988
Installierung eines betriebsärztlichen Dienstes im Krankenhaus im Jänner.
Im Mai erfolgt der probeweise Betrieb des ersten Nierenstein-Zertrümmerers in Niederösterreich.

1989
Grundsatzbeschluss des Gemeinderates im Juni zum Ausbau des Krankenhauses für Maximalversorgung
(2. Bauabschnitt).

1990
Fertigstellung des Hubschrauberlandeplatzes am Dach des Südtraktes des Haupthauses und Errichtung einer Notstiege im Dezember.

1991
Inbetriebnahme des Pathologischen Institutes in einem neu errichteten Gebäude im Jänner (Kostenaufwand 70 Millionen Schilling).
Im September erfolgt die Eröffnung des Betriebskindergartens.

1992
Etablierung der 3. Medizinischen Abteilung mit dem Schwerpunkt Kardiologie im April inklusive Inbetriebnahme eines Herzkatheterlabors als Zubau zum Pavillon 2.

1993
Einsatz eines neuen integrierten EDV-Kommunikations- und Informationssystems mit Jahresbeginn.
Im Februar erfolgt die Aufnahme des Betriebes der Herzchirurgie im umgebauten Dermatologie-OP.
Im Dezember wird der Wirtschaftshof des Krankenhauses aufgelassen.

1994
Der Pavillon 1 erhält einen Zubau in Container-Bauweise für OP's der Urologie und Chirurgie und wird dieser im Mai eröffnet.

1995
Inbetriebnahme der Plastischen und Wiederherstellenden Chirurgie als eigene Abteilung.
Es beginnen intensive Planungsarbeiten für die Errichtung des 2. Bauabschnittes.

1996
Am 17.12. 1996 Inbetriebnahme der ersten Magnetresonanztomographie im Zentralröntgen.

1998
Inbetriebnahme einer Gamma-Kamera. Einsatz eines Operationsroboters (Robodoc) im Bereich der Orthopädischen Abteilung. Schaffung der anästhesiologischen Intermediate-Care-Unit im 2. OG des Haupthauses

1999
Startschuss für die Planungsarbeiten zum Ausbau des Krankenhauses St. Pölten (2. Bauabschnitt/1. Bauetappe).

2000
Schaffung einer neuen onkologischen Ambulanz im 3. OG des Haupthauses.

2001
Inbetriebnahme einer neuen Wasseraufbereitungsanlage für die Dialysestation.
Anschaffung des ersten Excimer-Lasers in Niederösterreich für die Augenabteilung.

2002
Eröffnung der neuen Erstversorgung der 3. Medizinischen Abteilung. Zertifizierung des Zentralen Institutes für medizinische Radiologie-Diagnostik und interventionelle Therapie nach EN ISO 9001:2000. Inbetriebnahme der Abteilung für Neurochirurgie als Provisorium. Gründung des Institutes für Hygiene und Mikrobiologie.
Zertifizierung des Instituts für Laboratoriumsmedizin nach EN ISO 9001:2000.
Der weitere Krankenhausausbau wird mit dem spektakulären Abbruch des inmitten des Areals gelegenen, unmittelbar an die Kapelle angebauten Personalwohnhauses, der Baugrubensicherung und dem Baugrubenaushub sowie der offizielle Spatenstich-Feierlichkeit gestartet.
Es wurden 80% der  Gewerke in einem EU-weiten offenen Vergabeverfahren ausgeschrieben, wobei die Baumeisterarbeiten an den Bestbieter Strabag vergeben wurden.

2004
Bereits am 10.2.2004 wurde zur Gleichenfeier des Hauses B geladen und dieser Akt feierlich begangen.

2005
Übernahme des Klinikums der Stadt St. Pölten in die Rechtsträgerschaft des Landes NÖ zu Jahresbeginn. Der Neubau ist zur Gänze abgeschlossen, die Energie- und Lüftungszentralen fertig gestellt. Ebenso sind die Verbindungsgänge zwischen Alt- und Neubau fertig gestellt.
Am 14.12.2005 wird der neue Funktions- und Bettentrakt (Haus B) mit 174 Betten, einer Zentral-OP-Einheit, einer Notfallaufnahmestation sowie einer Zentral-Ambulanz feierlich in Betrieb genommen.
Die Übersiedelung aller Funktionsbereiche samt PatientInnen wurde generalstabsmäßig geplant und erfolgte von 24.10 bis zum 05.11. unter Beihilfe externer Kräfte des Roten Kreuzes sowie der Betriebsfeuerwehr reibungslos und planmäßig. Mit 07.11.2005 haben alle Einheiten den routinemäßigen Betrieb aufgenommen.

2006
Finalisierung der Umbauarbeiten im Haus A Ebene 1 und 2 und gleichzeitig Baubeginn für die so genannte Umbauphase 1 noch im Rahmen des 2. Bauabschnitts/1. Bauetappe - eine Reihe von Baumaßnahmen u. a. für die Urologie, Plastische Chirurgie, 1.Med. Dialyse, Physiotherapie, IMCU, KH-Hygiene.
Am 07. Dezember erfolgte die feierliche Eröffnung der neuen Eingangshalle durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

2007
Vollbetrieb der Zentral-OP-Einheit mit 10 OP's, Übersiedelung/Inbetriebnahme der Räumlichkeiten der Umbauphase 1, die Intensivstation wird adaptiert und die Patientenverwaltung neu situiert. Die so genannte Umbauphase 2 des 2. Bauabschnitts/1. Bauetappe (17! Einzelprojekte) als finale Maßnahmen wird in Angriff genommen.
Am 19. März erfolgt der Spatenstich für das Parkhaus am Mühlweg als erste Baumaßnahme des 2. Bauabschnitts/2. Bauetappe.
Nach Durchführung eines internationalen Wettbewerbs wird die Arbeitsgemeinschaft Pfaffenbichler/FCP als Generalplaner für den 2. Bauabschnitt/2. Bauetappe beauftragt. Als erste Teilleistung wurde die Erstellung der Entwurfsplanung über die komplette 2. Bauetappe abberufen, mit primärem Fokus auf den Neubau eines zukunftweisenden Eltern-Kind-Zentrums sowie eines Organisations- und Logistikzentrums.

2008
Der Neubau der 2. Med. Abteilung wird fertig gestellt und feierlich am 06. Mai in Betrieb genommen - der Pavillon 4 wird kurz danach abgebrochen.
Die ehemalige Pathologie an der Propst Führer Strasse (Mehrzweckgebäude) wird ebenfalls abgerissen und eine Auffahrtsrampe zur Unfall-Erstversorgung im Einbahnsystem inklusive adäquater Stellplätze für Rettungsfahrzeuge errichtet.
Die Generalsanierungsprojekte Intensivstation 1 und 1. Med. Dialysestation im Haus A werden fertig gestellt und im April bzw. Mai in Betrieb genommen.
Nach Auszug der Dialyse-Station aus ihren provisorischen Räumlichkeiten im Pavillon 2 wird an ihrer Stelle eine Ausweichbettenstation etabliert, um weitere Adaptierungs-/Sanierungsprojekte überhaupt durchführen zu können.
Die erste Hälfte der neuen Räumlichkeiten für das Patienten-Service gehen im Jänner in Betrieb, die Umbauphasen zwei und drei können ebenfalls noch 2008 finalisiert werden.
Der Neubau einer Kinderbetreuungsstätte mit 3 Gruppen wird genehmigt und mit der Umsetzung begonnen.
Der Austausch der in die Jahre gekommenen Röntgenanlage im Bereich der Unfall-Erstversorgung inklusive baulicher Anpassungen im Schockraum wird durchgeführt.
Die Adaptierungs-Projekte Gynäkologie-Bettenstation, Dermatologie- sowie HNO-Ambulanz werden in Angriff genommen.
Das Parkhaus am Mühlweg mit seinen 683 Stellplätzen geht mit 01. August in Betrieb.
Die baulichen Maßnahmen für ein vollkommen neu strukturiertes Kinderwunsch-Zentrum (vormals IVF-Labor) im Haus A anstelle der Neugeborenenstation, welche in die Geburtenstation integriert wird, werden ebenfalls gestartet.
Im Zentrallabor erfolgt der Einbau einer der modernsten Diagnosestrassen Österreichs.

2009
Die Sanierung der Dermatologie-Bettenstation wird in Angriff genommen und zwangsweise auch die Sanierung der 1. Med.-Bettenstation infolge eines Wasserschadens während der Bautätigkeiten auf der darüber liegenden Bettenstation.
Die Dermatologie- sowie HNO-Ambulanz werden baulich fertig gestellt und feierlich in Betrieb genommen.
Der jüngst errichtete Raumzellenanlage für die IT wird um 2 Geschosse aufgestockt, das in die Jahre gekommene alte EDV-Haus angebrochen.
Die Ersatzmaßnahmen für die Bauplatzfreimachung der Bauetappe 2 werden genehmigt und durchgeführt (Haus Z, Verlegung des Fahrradweges, Verlegung von Kabel- und Rohrleitungen etc).
Die Planungsarbeiten für den Blutbank-Neubau, ebenfalls ein Baulos der 2. Bauetappe, werden zum Abschluss gebracht und das Angebots- bzw. Auftrags-Vergabeverfahren durchgeführt.
Die 3-gruppige Kinderbetreuungs-Einrichtung am Areal des Landesklinikums wird baulich fertig gestellt und feierlich am 21. September in Betrieb genommen.
Die Zielplanung wird hinsichtlich der neuen Standards, des aktuellen Versorgungsauftrages und hinsichtlich möglicher Optimierungen überarbeitet.

2010
Am 21. Mai findet die Spatenstichfeier für den Neubau der Blutbank statt.
Hinsichtlich des Ausbauprojektes (Bauetappe 2) werden im Juli die Vorentwurfsplanungen für den Neubau des Logistikzentrums abgeschlossen und die weiterführenden Planungen in Angriff genommen.
Die Überarbeitung der Zielplanung 2006 wird finalisiert und präsentiert. In der Zielplanung 2010 wird unter anderem wird auch die Generalsanierung des Hauses A als inkludierter Projekt-Bestandteil betrachtet.
Dank der innovativen Raumzellenbauweise kann am 19. November die Dachgleiche der Blutbank feierlich begangen werden.

2011
Teil 1 des Umbaus und der Neuorganisation innerhalb des bestehenden Werkstättengebäudes als erste Maßnahme für den Neubau des Logistikzentrums werden durchgeführt.
Anfang 2011 wird die Zielplanung 2010 in allen Gremien genehmigt und somit ein Gesamtinvestitionsvolumen für den 2. Bauabschnitts/2. Bauetappe von 510 Mio. Euro zur Umsetzung frei gegeben.
Die Eröffnung der Blutbank wird am 17. Mai feierlich begangen und der Echtbetrieb im Juni aufgenommen.
Der Arbeiten für das Logistikzentrum werden ausgeschrieben und vergeben, am 07. Juni erfolgte der offizielle Spatenstich.
Um den Bauplatz für den Neubau des Logistikzentrums frei zu machen, starten im August die Abbrucharbeiten der ehemaligen Wäscherei, des ehemaligen Personalhauses, der alten Blutbank sowie einiger Einfamilienhäuser.
Die Maßnahmen zur Baugrubenumschließung nehmen den Zeitraum von September bis November in Anspruch, der Baugrubenaushub dauert bis in den Dezember hinein.
Parallel zu den Maßnahmen für das Logistikzentrum wird außerdem an der Erweiterung des IT-Gebäudes für die Klinikleitung, die Personalabteilung und die Finanzabteilung gearbeitet.

2012
Die Rohbauarbeiten für das Logistikzentrum starten planmäßig - inkludierter Projektbestandteil ist u. a. auch der Neubau der Betriebsfeuerwehr sowie der Umbau des bestehenden Werkstättengebäudes. Am 7. Mai wird das in Raumzellenbauweise errichtete neue Klinikleitungsgebäude offiziell eröffnet (Bezeichnung gemäß Leitsystem: Haus K, inkludiert ist das bestehende IT-Gebäude). Anstelle eines Provisoriums kann für den Notarzt-Stützpunkt eine definitive Lösung in der ehemaligen Desinfektion errichtet werden und wird diese am 11. Juni feierlich in Betrieb genommen. Parallel werden die BO-Planungen für den Neubau des Chirurgie- und Diagnose-Zentrums inklusive der standardisierten Raum- und Funktionsprogramme mit den Nutzern weiterentwickelt und die resultierenden Überarbeitungen genehmigt. Darauf aufbauend beginnen die Vorentwurfs- und Entwurfsplanungen des Architekten und werden auch diese jeweils mit den Nutzern fortlaufend optimiert. Die Bauführung des Logistikzentrums läuft plangemäß und findet am 09. November die Gleichfeier statt.

2013
Die Planungsarbeiten für Haus C+G werden fortgesetzt und die Einreichunterlagen im September an die Behörden übergeben - die Bauverhandlung findet am 23. Oktober statt, Sanitätsrecht und Arbeitnehmerschutz werden am 13. November verhandelt und jeweils die Errichtungsbewilligung erteilt. Für Haus D werden betriebsorganisatorische Optimierungspotentiale gefunden, die Planung gemeinsam mit den Nutzern überarbeitet und in Form eines Vorentwurfes ausgearbeitet. Die Zielplanung 2010 wird in der Zusammenschau aller aktuellen Entwicklungen erarbeitet und in die Zielplanung 2013 übergeführt, wobei daraus ein erstes vorgezogenes Maßnahmenpaket für die Nachnutzung der ab März 2014 frei stehenden Küche (neu verortet im Logistikzentrum) unmittelbar zur Umsetzung gelangen wird.
Die weiteren Umsetzungspakete der Zielplanung 2013 werden aus Sicht der Betriebsorganisation und im Sinne von Machbarkeitsstudien vorab geplant. Mitte des Jahres startet die Fernkälteversorgung durch die Fernwärme St. Pölten AG. Am 10. September findet die Spatenstichfeier für den Neubau Haus C+G statt. Die Feierliche Eröffnung der neuen Betriebsfeuerwehr inklusive gemeinsamen Leitstand mit der GLT ist am 9. Oktober. Parallel dazu wird im Zeitraum März bis November das neue Wertstoffsammelzentrum errichtet und seiner Bestimmung übergeben.
Auch das Parallelprojekt der Fernwärme St. Pölten für die Herstellung der neuen Straßenprofile in der Matthias Corvinus-Straße bzw. am Mühlweg in Folge der Leitungsverlegung für Fernwärme, Fernkälte und Ferndampf werden abgeschlossen. Die Baugrubensicherungsarbeiten (Spundungsarbeiten) für das Haus C beginnen Mitte Oktober und diese werden noch vor Weihnachten abgeschlossen, sodass nach Ende der Frostperiode unverzüglich mit den Rohbauarbeiten begonnen werden kann.
Die bauliche Fertigstellung des Logistikzentrums erfolgt kurz vor Weihnachten und es folgt eine ca. 3 monatige Inbetriebnahme Phase - inkludierte Projektbestandteile sind unter anderem auch die Kollektorverbindung Haus L und Haus K sowie die neue medizinische Gaszentrale. Der offizielle Startschuss für den Neubau Haus C erfolgt im Ausführungsfreigabe-Baubeirat am 3. Dezember.

2014
Wie geplant starten die Baumaßnahmen Haus C nach Ende der Frostperiode mit dem Baugrubenaushub und nachfolgend mit den Fundierungsarbeiten ab April. Nachfolgend werden Ersatzmaßnahmen rund um den Pavillon 2 und die Baustellensicherung gesetzt. Am 5. Mai 2014 erlangt das Landesklinikum St. Pölten offiziell den Status Universitätsklinikum. Als Lehr- und Forschungsstandort der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften ermöglicht das Universitätsklinikum St. Pölten ein sehr praxisbezogenes Medizinstudium. Im Dezember wird die Eröffnung des Logistikzentrums in Form eines Logistik-Symposiums begangen. Ab Juni wird die neue Rettungseinfahrt in der Matthias Corvinus-Straße 49 sowie die Einfahrt in den Ladehof des Logistikzentrums in der Matthias Corvinus-Straße 46 offiziell in Betrieb genommen. Die Parkraumbewirtschaftung am Freigelände des Klinikums, als ein wesentlicher Teil des Erschließungs- und Security-Konzeptes, startet mit Inbetriebnahme der zugehörigen Schrankenanlagen. Es stehen nun zusätzlich mehr als 60 Pkw-Abstellplätze am Areal zur Verfügung, welche zum Abholen und Bringen innerhalb von 30 Minuten gratis benutzt werden dürfen.
Noch im Juli und August werden der ehemalige Herzkatheter, die alte Verwaltung und Teile der Apotheke abgebrochen. Auch die archäologischen Untersuchungen im Baufeld Haus C werden abgeschlossen. Die unterirdische Anbindung des Logistikzentrums (Hauses L) an das Haus A bzw. an das Wertstoffsammelzentrum stellt gemeinsam mit den Adaptierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Haus W das abschließende Maßnahmenpaket des Bauloses 6 dar. Diese werden zeitgleich umgesetzt und bis Herbst 2014 finalisiert.

2015
Die Betriebsorganisationsplanung für das Haus C+G, aber auch für klinikweite logistische Prozesse wie etwa die Wäscheversorgung, wird in einem gemeinsamen und kontinuierlichen Entwicklungsprozess fortlaufend bis in die Mikrologistik präzisiert und durch alle Gremien genehmigt. Im Bereich des Vorplatzes beim Haupteingang wird ab Juni ein Musterpatientenzimmer in Raumzellenbauweise der Öffentlichkeit zugängig gemacht, um einen Ausblick auf Funktionalität und Qualität der Patientenbereich des Hauses C zu geben. Die Raumzelle wird in weiterer Folge auch andernorts ausgestellt und schlussendlich in der klinikeigenen Aus- und Weiterbildung als Trainingszimmer nachgenutzt.
Im Sinne einer wirtschaftlichen und qualitativen Standardisierung wird ein Qualitätskatalog vom Generalplaner erarbeitet und von der Projektleitung beschlossen, in dem für alle zukünftigen Projekte des Universitätsklinikums die Vorgaben definiert werden. Am 16. Juni wird in einer Sitzung des Baubeirats beschlossen, das Ausbauprojekt in drei Umsetzungspakete zu gliedern, wobei Haus C+G als erstes Umsetzungspaket definiert sind. Die Umsetzungspakete 2+3 sollen demnach an ein Unternehmen per öffentlichem Vergabeverfahren vergeben werden.
Im August werden die ersten vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau des Hauses G vorgenommen. Wesentlicher Teil dabei ist unter anderem ein provisorischer Verbindungsgang vom Haus B zum Pavillon 2, wodurch der Betrieb im Pavillon 2 uneingeschränkt aufrecht erhalten werden kann, obwohl der Zugang von der Kapelle kurz darauf abgerissen wird. Das Ensemble Kaisergarten/Kapelle bleibt erhalten und wird in die moderne Architektur des Hauses G unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes integriert. Die Rohbauarbeiten des Hauses C schreiten termingerecht voran und werden 2015 offiziell abgeschlossen. In zahlreichen Nutzerbesprechungen werden die Ausführungs- und Detailpläne aller Funktionsbereiche des Hauses C weiterentwickelt und als Grundlage für die weiterführende Planung bzw. für die Erstellung der Leistungsverzeichnisse der Ausschreibungen definiert.


Hier können Sie die Chronik des Universitätsklinikums St. Pölten downloaden:

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